Während unseres Bali Urlaub sollte – aufgrund der Nähe – ein Besuch zum Kelingking Beach in Nusa Penida im Programm sein. 4 Tage verbachten wir auf der Nachbarinsel Nusa Lembongan. Von dort war es nicht mehr weit bis Nusa Penida. Im Hotel erkundigten wir uns über die Transfermöglichkeiten und buchten die Überfahrt. Über Instagram hatten wir den Kontakt eines Fahrers bekommen und verabredeten uns an einen festen Punkt für die Fahrt zum Kelingking Beach.

Nach der Überfahrt stellten wir fest, dass unser Transport-Boot nicht am „Hauptstrand“, sondern etwas weiter weg anlegt. Jetzt hatten wir das Problem, dass wir den Fahrer nicht erreichten. Etwas weiter weg sahen wir ein großes Pier. Dort in der Nähe müsste der Hauptstrand sein. Also machten wir uns auf den Weg. Unterwegs kamen wir an einer Tauchschule vorbei und fragten nach dem Weg (da wir nur ein Bild des Treffpunkts hatten). Die Mitarbeiter versuchten ebenfalls unseren Fahrer anzurufen, erreichten ihn aber leider nicht. Die Leute vor dem Gebäude wollten uns Roller, Fahrer etc. vermieten und uns die Tour anbieten. Auf penetrante „Verkäufer“ haben wir keine Lust und sind einfach weitergelaufen. Am Ende wurden uns Sachen hinterhergerufen, die wir glücklicherweise nicht verstanden.

Nach einer Kurve war der Boden gepflastert und ein paar Meter weiter fanden wir den Treffpunkt mit einer Stunde Verspätung. Unser Fahrer war leider nicht mehr da, aber seine Tante (die die Fahrer einteilt) haben wir gefunden und bekamen einen neuen Fahrer zugewiesen. Nun hatte sich auch der Fahrer bei uns gemeldet und sich entschuldigt.

Fahrt zum Kelingking Beach

Ein paar Minuten später ging es dann auch direkt los. Geplant hatten wir Angel’s Billabong Beach und Kelingking Beach. Die Straßenverhältnisse wurden irgendwann so schlecht und der Verkehr nahm immer mehr zu, dass wir uns entschieden umzudrehen und nur Kelingking Beach anzusteuern. Wir sahen das Problem, dass der komplette Verkehr alle Spots mit uns abklappern möchte.

Kelingking Beach

Am Kelingking Beach angekommen brachte uns unser Fahrer zum Aussichtspunkt und zeigte uns noch ein paar schöne Fotomotive. Er blieb immer in unserer Nähe, machte kein Stress und fragte regelmäßig, ob er ein Foto von uns machen möchten. Dies war sehr angenehm, denn durch die vielen Touristen war es schon stressig genug. Man muss nur Geduld haben und so kommt jeder zu seinem Foto.

Nach knapp einer Stunde machen wir uns wieder zurück zum Strand und er brachte uns zu unserem Boot.

Für die Autofahrt haben wir für den Hinweg knapp 1,5 Stunden (17,5 km) und für den Rückweg knapp 50 Minuten (14,7 km) benötigt.

Der Tag hat sich definitiv gelohnt. Bei einem erneuten Besuch würden wir vielleicht 1 bis 2 Nächte in Nusa Penida vorsehen. Dadurch kann man den Tages-Touristenmassen entgehen und sich mehr von er ansonsten sehr verlassenen Insel ansehen.


1 Kommentar

Frank · 8. März 2019 um 21:45

Richtig Traumhaft der Ausblick.
Danke für die Tipps!

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