Für den heutigen Tag sollte die Erkundung der Kap-Halbinsel, inklusive Blouders Beach, Chapman’s Peak Drive, Kap der Guten Hoffnung auf dem Programm stehen.

Unsere erste Nacht in Kapstadt war sehr angenehm. Wir haben sehr gut geschlafen und wurden gegen 7 Uhr von der Sonne geweckt. Pünktlich um kurz nach 8 Uhr gingen wir zum sehr leckeren Frühstück in unserem Guesthouse. Der Ausblick war traumhaft, der blaue Himmel verstärkte das ganze noch.

Am Morgen war der Chapman’s Peak Drive wegen Reinigungsarbeiten gesperrt. Also nahmen wir den Weg über Constantia und Noordhoek Richtung Simon’s Town. Im Nachhinein würden wir wahrscheinlich eher noch weiter Richtung Muizenberg und über die Küstenstraße nach Fishhoek fahren.

Boulders Beach

In Boulders Beach angekommen sind wir zum Boulders Beach Strand. Mit 152 ZAR bekommt man dort leider nicht viel geboten. Ihr findet einen kleinen Strand. Nachdem man etwas über die Steine geklettert ist, findet man zwischen den Steinen mehrere Pinguine. Die Pinguine sind den Menschentrubel anscheinend gewohnt, denn sie lassen sich von den Menschen nicht beeindrucken. Neben dem Boulders Beach Strand gibt es noch die Boulders Penguin Kolonie. Dort gibt es nochmal eine Eintrittskasse. Wir haben einen Mitarbeiter auf unser vorhandenes Ticket angesprochen und dieser meinte wir dürfen durchgehen. Ob man hier nochmal Eintritt bezahlen muss oder wirklich die beiden Bereiche zusammengehören wissen wir nicht.

An der Kolonie waren sehr sehr sehr viele Chinesen. Gefühlt waren 5 Reisebusse auf einmal hier. Dazu kam noch, dass hier ein sehr starker Wind mit Sand wehte. Dies führte dazu, dass wir uns hier nur sehr kurz aufhielten und uns wieder Richtung Auto machen. 

Der Boulders Beach wirkt sehr gehyped und nicht mehr wirklich natürlich. Im Vergleich hat uns Bettys Bay besser gefallen, was wir auch schon zuvor in vielen Reiseblogs gelesen hatten.

Alles in allem haben wir trotzdem eine gute Stunde am Boulders Beach verbracht.

Kap der Guten Hoffnung

Eine weitere knappe Stunde später waren wir am Cape Point und machten uns zu Fuß auf den Weg Richtung Leuchtturm.

Bei perfekten Wetter konnten wir die Aussieht genießen. Jedoch war es auf dem Leuchtturm auch sehr windig.

Aufgrund der Zeit entschieden wir uns gegen eine Wanderung zum Kap der Guten Hoffnung und fuhren mit dem PKW dorthin. Wie überfüllt dieser Platz normalerweise ist können wir nicht beurteilen. Bei uns war nicht viel los. Doch leider haben die Touristen nicht verstanden, dass man eine Reihe bilden könnte, dass jeder ein freies Bild vor/neben/hinter dem bekannten Schild vom Kap der Guten Hoffnung erhält. Glücklicherweise kam ein Reiseführer, der primär für seine Gruppe alle Leute darauf aufmerksam machte, dass man eine Reihe bilden sollte, denn wir waren die nächsten in der Reihen. Nach uns begannen die Touristen aber bereits das Schild zu stürmen und die Ordnung verlief im Sande… Schade für die anderen, wir hatten nochmal Glück gehabt. 

Für uns wurde es langsam Zeit sich wieder auf den Weg nach Hout Bay zu machen. Schnell noch auf der Seite vom Chapman’s Peak Drive nachgeschaut, wie der aktuelle Zustand ist. Glücklicherweise war dieser jetzt geöffnet. 

Chapman’s Peak Drive

Der Chapman’s Peak Drive ist sehenswert. Wie überall im Süden von Südafrika gibt es genügend Haltebuchten. So kann auch der Fahrer die Aussieht genießen. 

Man sollte beachten, dass die Maut auf der Hout Bay Seite bezahlt werden muss. Und zwar egal in welche Richtung. Möchte man nur zum Aussichtspunkt muss man 2 Mal bezahlen.

Am Abend hatten wir einen Tisch im The Conservatory at The Cellars-Hohenort reserviert. Vom Ambiente, der Qualität des Essens und der Freundlichkeit der Mitarbeiter waren wir überzeugt. Guten Gewissens können wir das Restaurant weiterempfehlen. Inklusive Trinkgeld haben wir 1.000 ZAR bezahlt.



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