Von Clifton nach Sea Point

Am Vormittag reisten wir aus Clifton ab, machten eine leckeres Picknick im Warwick und kamen am Nachmittag in unserem Airbnb in Sea Point an.

Die neue Wohnung befindet sich im Gebäude TenOnQ, das erst dieses Jahr fertiggestellt worden sein muss. Unsere Wohnung sah noch aus wie neu, hier mussten lediglich ein paar Vermieter vor uns übernachtet haben. Auf dem Dach des Gebäudes gibt es eine nette Terrasse mit Liegemöglichkeiten zum Sonnen und einem kleinen Pool. Fußläufig von der Wohnung befindet sich die Regent Road, in der alle Geschäfte in Sea Point zu finden sind.

Nachdem wir uns in der Wohnung ausgebreitet hatten, erkundeten wir die Dachterrasse und schlenderten etwas durch die Regent Road.

Wir hatten die schlechte Idee uns relativ spontan den Sonnenuntergang vom Signal Hill anzusehen. Als wir an die letzte 180° Kurve kamen gab es bereits einen Rückstau und es bewegte sich nichts. Auf dem sehr sehr kleinen Seitenstreifen parkten bereits durchgehend Autos, die entgegenkommenden Autos konnten nicht fahr vor und zurück und auf unsere Spur bewegte sich auch nichts. Leider konnten wir nicht mehr Rückwerts fahren, da sich bereits eine Schlange hinter uns bildete und jeder nur vorwärts wollte. Nach über 30 Minuten fanden wir eine Lücke zum Umdrehen und so konnten wir zurückfahren. Zwischendurch kam jemand von weiter vorne und versuchte die Leute zu bewegen, dass sie bitte zurückfahren sollen. Er versucht seit 1h Stunde zurückzufahren.

Tage später haben wir es nicht erneut versucht, ob das ein normaler Zustand ist. Beim nächsten Mal würden wir weiter vorne parken und dann über die Wanderwege rüber zum Aussichtspunkt beim Signal Hill laufen. Denn auf der Strecke zwischen Lion’s Head und Signal Hill gab es noch viele Parkplätze am Rand.

Tag 2 Aktivprogramm

Am heutigen Morgen besuchten wir die The Old Biscuit Mill mit dem Neighbourgoods Market. Hingefahren sind wir mit Uber, da wir keine Lust auf Parkplatzsuche hatten. Es war interessant das ganze gesehen zu haben, aber so richtig hat uns das ganze nicht angezogen.

Wir machten uns nach einer guten halben Stunde wieder auf den Rückweg. Bereits im Radio auf der Rückfahrt wurde angekündigt, dass wieder Load Shedding von Eskom ausgerufen wurde. Der Fahrer war über die Nachricht sichtlich genervt. Kurz bevor wir in Sea Point angekommen sind, gingen plötzlich die Ampeln aus. Load Shedding für Sea Point war aktiv. Wir wollten noch eine Kleinigkeit im Scheckter’s RAW frühstücken gehen. Leider gab es keinen Kaffee und lediglich Brote mit Aufstrichen. Das Avocado Brot und die frischen Säfte waren trotzdem sehr lecker.

Am Nachmittag gingen wir eine Runde wandern. Ziel war der Lion’s Head. Eingecremt gegen die Sonne und mit ausreichend Wasser machten wir uns auf den Weg Richtung Gipfel. Nach einer knappen Stunde wandern, erreichten wir den Gipfel bzw. das untere Ende des Gipfels. Bis ganz nach oben trauten wir uns aufgrund der Höhe nicht. Bis zu diesem Punkt war die Wanderung nicht schwer. Die letzten Meter waren etwas steiler, bis dorthin schafft es aber fast jeder.

Die Aussicht von dort oben war sehr schön – gerade der Blick Richtung Tafelberg und den 12 Apostel mit Camps Bay darunter. Das Phänomen mit dem weißen Tischtuch über den Tafelberg konnten wir auch bewundern.

Am Abend hatten wir einen Tisch im „The Shop“ reserviert. Das unscheinbare Restaurant liegt im Three Anchor Bay. Die Vorspeise, das Hauptgericht, sowie der Nachtisch waren sehr lecker. Die Klassiker auf der Karte gibt es immer und oberen Gerichte wechseln regelmäßig.

Tag 3

Zum Frühstücken ging es am heutigen Morgen zu „Truth Coffee Roasting“. Einen Parkplatz konnten wir glücklicherweise direkt vor dem Gebäude ergattern. Das Restaurant ist im Western Stiel aufgebaut. Das Personal trägt dementsprechend Kleidung und die Speisekarte wird in Form einer alten Zeitung gereicht.

Den restlichen Vormittag entspannten wir auf der Dachterrasse und im Pool. Mittag zog es uns nochmal in die Regent Road zum Bootlegger. Dort bestellten wir Kaffee und einen frischgepressten Saft.

Zum Abendessen ging es heute in Bobo’s Brasserie. Leider wurde heute auch der Strom am Abend abgestellt, sodass es im Restaurant lediglich Essen gab, dass mit leichter Hitze gekocht werden konnte, da die Dunstabzugshaube außer Betrieb war uns sonst das komplette Restaurant stinken würde.

Das Essen war lecker, doch leider war in diesem Urlaub irgendwie der Wurm drin. Am Abend verspürte Alexander bereits leichte Bauchkämpfe und der nächste hat sich den Magen verdorben. Den genauen Grund kennen wir logischerweise nicht, Vermutung lag am vielen Öl.

Tag 4 Relaxen in Sea Point

Der heutige Tag startetet erstmal sehr gemütlich – der Magen musste sich noch erholen. Wir verbrachten etwas Zeit auf der Dachterrasse am Pool und auf den Liegeflächen.

Am Nachmittag zog es uns zum Mittagessen ins Bootlegger, danach fuhren wir nochmal zu unserem bekannten Punkt in Camps Bay, wo wir die Aussicht genossen.

Gegen Abend hatte sich er Magen leider noch nicht komplett erholt, sodass wir unsere Reservierung fürs Fyn (5. Platz beim 2019 Eat Out Mercedes-Benz Restaurant Awards) absagen mussten und wir nur Kleinigkeiten snackten.

Tag 5 Heimreise

Glücklicherweise fühlte sich der Magen heute bereits gut und so gingen wir zeitig ins Kleinsky’s Delicatessen zum Frühstück. Wir konnten gerade noch in Ruhe bestellten und unsere Sachen wurden zubereitet, dann wurde wieder der Strom in Sea Point abgestellt.

Nachdem Essen gingen wir zurück in die Wohnung packten unsere Koffer, warteten bis der Strom anging, um alles mit dem Aufzug zum Auto zu bringen.

Zum Mittagessen hatten wir – wie bereits bei unserem ersten Besuch in Südafrika – einen Tisch im De Grendel reserviert. Das Essen war erneut sehr lecker und auf der Terrasse auch sehr entspannend vor dem bevorstehenden Heimflug.

Den Mietwagen gaben wir pünktlich bei Sixt / FirstCar Rental ab. Nachdem wir die Koffer abgegeben hatten, gingen wird die die Sicherheitskontrolle, reisten aus und verbrachten die restliche Zeit bis zum Boarding in der Lounge.

Das Boarding für den Flug LH577 startete pünktlich und wir hoben das zweite Mal aus Südafrika ab. Im Vergleich zum Hinflug gab es diesmal kein feuchtes Tuch. Die Packung Salzbrezeln die 0,5 Liter Flasche Wasser gab es erneut. Gefühlt wird der Service bei Lufthansa schlechter. Bei unseren früheren Reisen gab es noch in der Nacht Getränkerunde mit dem Tablet. Diesmal bemerkten wir keine einzige Runde oder wir haben sie verschlafen.

Bereits bei unserem letzten Heimflug hatten wir Vollmond. Auf einem Foto kommt der Mond gar nicht so groß rüber wie in der Realität.

Auf dem Flug konnten wir erneut etwas ruhen / schlafen und landeten um kurz nach 5 unter einer der ersten Maschinen in Frankfurt. Einreise klappte sehr schnell, aber das Kofferband startete erst gegen 6 Uhr. Glücklicherweise kamen unsere Koffer relativ schnell und so konnten wir uns auf dem Weg nach Hause machen.


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